Internationalistischer Frauenblock – Fluchtursachen benennen. Solidarität aufbauen! deutsch/ english/ français/ türkce

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29.10.16

14 Uhr Jakobsplatz Nürnberg

Großdemonstration

zum Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF)

 

Heute werden wir täglich mehr denn je von Horrormeldungen von immer neuen Kriegen, Anschlägen, Umweltkatastrophen und toten Flüchtlingen schockiert. Die Welt brennt und Frauen stehen genau inmitten des Feuers.

Im weltweiten Konkurrenzkampf werden immer weitere Kriege geführt. Während Profit und Reichtum für ein paar wenige Herrschende ins Unermessliche wachsen, nehmen Hunger und Armut, Krieg und Umweltzerstörung für Millionen Menschen verheerende Ausmaße an. Auf der einen Seite stehen Profite, auf der anderen Vertreibung, Zerstörung der Familien, traumatisierte Kinder und Vergewaltigungen.

Gesellschaften werden entlang religiöser und ethnischer Linien gespalten und Ängste werden geschürt. Länder werden militärisch überfallen oder ökonomisch in Abhängigkeit gehalten, bewaffnete Konflikte werden angeheizt. Der Raubbau an der Natur zerstört ganze Landstriche, um auf diese Art größtmögliche Gewinne zu erzielen und entzieht den Menschen dabei ihre Lebensgrundlage. Die Politik der kapitalistischen Institutionen wie Weltbank, IWF und EU-Kommission verhindert die eigenständige Entwicklung von zahlreichen Ländern, die als Märkte dienen sollen und zerstört so die Lebensperspektive hunderttausender Menschen in ihrer Heimat. All das ist Ausdruck des imperialistischen Systems und führt zur Flucht von Millionen Menschen. Auf der Suche nach Sicherheit nehmen Flüchtlinge große Risiken in Kauf und lassen alles zurück, was ihnen lieb und teuer ist. Sie verlieren Heimat, Besitz, Freunde und Familie. Die Flucht ist eine Zeit der Angst und eine äußerst traumatische Erfahrung – besonders für Frauen und Kinder, die dabei permanent spezifischen Gefahren ausgesetzt sind.

Weltweit verschärfen sich die Widersprüche. Deutschland ist eine der stärksten imperialistischen Mächte der Welt und auch hier ist die Realität vieler Menschen von steigender Armut gezeichnet. Der Niedriglohnsektor wird weiter ausgebaut und damit auch die Unsicherheit zahlreicher Menschen. Auch hier sind es Frauen, die davon besonders betroffen sind, da sie viel häufiger in Teilzeit arbeiten oder geringfügig beschäftigt sind. Ohne staatliche Unterstützung kommen etliche nicht aus. Dazu wird der größte Teil der unbezahlten Reproduktionsarbeit, wie beispielsweise Kindererziehung und Haushalt nach wie vor von Frauen erledigt. Daraus resultiert die zunehmende Altersarmut von Frauen.

Durch die Spekulationen um Wohnraum steigen die Mieten und viele Menschen finden kaum noch bezahlbare Wohnungen, während in den Städten etliche Häuser leer stehen. Die Arbeits- und Lebensrealität vieler Menschen ist geprägt von Angst und Konkurrenz. Geflüchtete werden instrumentalisiert, um noch mehr Ängste zu schüren und die Konkurrenz zu steigern. Dabei sollen wir abgelenkt werden von den Verschärfungen auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt und den real statt findenden Abbau von ArbeiterInnen- und Sozialrechten. Um zu verhindern, dass wir gemeinsam für unsere Interessen kämpfen, uns organisieren und die herrschenden Verhältnisse angreifen, werden wir gegeneinander in Stellung gebracht und so die Spaltung der lohnabhängigen Klasse vorangetrieben.

Weltweit sind Frauen zusätzlich zur kapitalistischen Ausbeutung von patriarchaler Unterdrückung betroffen. Wir dürfen uns nicht spalten lassen!

Wir müssen uns solidarisieren und gemeinsam gegen Kapitalismus und Patriarchat kämpfen!

Frauenspezifische Fluchtursachen

Mehr als die Hälfte aller Flüchtlinge sind Frauen und Kinder. Frauen fliehen vor Unterdrückung und Verfolgung aus politischen und religiösen Gründen. Ihnen drohen Zwangsverheiratungen, Versklavungen, Gewalt im Namen der Ehre, Genitalverstümmelungen, häusliche Gewalt. Flüchtende LGBT* (*LGBT steht für lesbisch, schwul, bisexuell und transgender), müssen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität ihr Land verlassen. Frauen und Mädchen werden in Kriegen mit systematischer patriarchaler Gewalt konfrontiert. Ein aktuelles Beispiel dieser Gewalt- und Kriegspolitik war der Genozid und Frauenmord, der im August 2014 an der jesidischen kurdischen Bevölkerung in Shengal (Südkurdistan) verübt wurde. Über 5000 jesidische, kurdische Frauen und Kinder wurden von den Banden des IS entführt, auf Sklavenmärkten zum Verkauf ausgestellt, vergewaltigt oder ermordet. Diese brutalen Angriffe finden nicht nur in Kurdistan statt, sondern an vielen Orten der Welt. Im Kongo vergewaltigten kongolesische und französische Blauhelmtruppen systematisch Frauen, über einhundert Frauen gaben gegenüber der UNO an, von ausländischen Soldaten missbraucht worden zu sein. Gewalt gegen Frauen und systematische Vergewaltigungen sind strategischer Bestandteil von Kriegsführung weltweit.

Frauenspezifische Fluchtursachen müssen ohne Wenn und Aber anerkannt werden. Die Rechte von geflüchteten Frauen müssen mit allen Mitteln verteidigt werden.

Krieg befreit keine Frauen. Er treibt sie in die Flucht!

Die Behauptung den Menschen Frieden und Freiheit zu ermöglichen, wird von den kapitalistischen und imperialistischen Staaten immer wieder dazu hergenommen Kriegseinsätze zu rechtfertigen. Doch noch nie ging es in einem Krieg um Menschen- oder Frauenrechte. Das Argument der Frauenbefreiung verschleiert den Blick auf die eigentlichen Kriegsinteressen. In imperialistischen Kriegen geht es um den freien Zugang zu Rohstoffen, um die Aufrechterhaltung von Handelsrouten, um die Erschließung von Absatzmärkten und die Durchsetzung globaler geopolitischer Interessen.

Dass es natürlich auch der deutschen Politik nicht um die Durchsetzung von Frauenrechten geht, zeigt sich deutlich an den durch die Regierung genehmigten Waffenexporten an patriarchale und reaktionäre Regime wie Saudi Arabien und Katar. 2015 haben sich die deutschen Rüstungsexporte im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt, die Militarisierung und Aufrüstung der Gesellschaft schreitet voran. Weltweit steigt die Zahl bewaffneter Konflikte und kriegerischer Auseinandersetzungen. Die Profiteure des Mordens sind die Rüstungshersteller wie Diehl, Krauss-Maffei, Heckler und Koch oder Siemens. Es sind ganze Wirtschaftszweige, die am Wiederaufbau zerstörter Länder und Regionen verdienen, in den in Abhängigkeit gebombten Ländern Fabriken errichten und sich paradiesische Ausbeutungsbedingungen sichern.

Krieg zerstört für Frauen jegliche Option auf Emanzipation und Eigenständigkeit.

Krieg zementiert patriarchale Machtverhältnisse und verhärtet die Unterdrückung von Frauen. Krieg treibt Frauen in die Flucht!

Auf der Flucht!

Angst ist der ständige Begleiter von Frauen auf der Flucht – Angst vor Gewalt und sexuellen Übergriffen, Hunger und Krankheit, dem Verlust von Angehörigen und einer ungewissen Zukunft. Frauen verlassen ihre Heimat meist alleine mit den Kindern und älteren Familienangehörigen. Unter schwierigsten Bedingungen sichern diese Frauen das Überleben ihrer Familien. Sie sind der Willkür von SchleuserInnen, BeamtInnen und andere Flüchtenden ausgesetzt, die nicht selten ihre Schutzlosigkeit ausnutzen. Immer wieder machen SchleuserInnen gemeinsame Sache mit MenschenhändlerInnen, um Frauen und Kinder in die Prostitution zu zwingen. Selbst UN-Flüchtlingscamps sind Orte der Vergewaltigungen und Zwangsprostitution von Frauen und Mädchen.

Auch in Deutschland angekommen sind Frauen vor patriarchaler Gewalt nicht geschützt.

Überfüllte Aufnahmelager, kaum oder keine Privatsphäre, nicht abschließbare Zimmer – all das ist Alltag in Flüchtlingsunterkünften in Deutschland. Der nächtliche Weg zur Toilette kann über lange, unbeleuchtete Korridore führen. Meistens gibt es keine getrennten Toiletten und Duschen.

Vor allem alleinstehende Frauen sind ohne den Schutz eines männlichen Angehörigen gefährdet, immer wieder werden sie von aus ihrem Heimatland stammenden Männern kontrolliert oder mit Gewalt bedroht, weil sie den traditionellen patriarchalen Erwartungen nicht gerecht werden. Auch von Angestellten in den Unterkünften (Sicherheit, Hausmeister usw.) werden Frauen immer wieder beleidigt oder mit sexueller Gewalt konfrontiert. Auch in vermeintlich sicheren Unterkunftsländern wie Deutschland sind sie nicht sicher. Die Lebensgrundlage von geflüchteten Frauen bleibt auch bei längerem Aufenthalt prekär. Ohne sicheren Aufenthaltsstatus finden Frauen kaum Arbeit, landen in mies bezahlten und unsicheren Jobs, ohne jede Sicherheit langfristig ihre eigene und die Existenz ihrer Kinder sichern zu können. Häufig führt das dazu, dass geflüchtete Frauen gezwungen werden, ihren Lebensunterhalt im Haushalt, in der häuslichen Pflege und in der Sexindustrie zu verdienen.

Bestehende Schutzeinrichtungen für Frauen müssen gestärkt werden und geflüchteten Frauen uneingeschränkt zugänglich gemacht werden.

Wir fordern selbstbestimmte Schutzräume für Frauen, die dies möchten – und natürlich für Kinder.

Wir fordern echten Schutz für Frauen – überall!

Keine Lager für Frauen! Alle Lager abschaffen!

Fluchtursachen bekämpfen – die Verantwortlichen benennen

Verantwortlich für Flucht und Vertreibung, für hunderttausende Opfer sexualisierter Gewalt und zigtausende Tote an den Grenzen zur Festung Europa ist das patriarchale imperialistisch-kapitalistische System! Verantwortlich ist die herrschende Politik, die im Interesse von Banken und Konzernen, von Rüstungsindustrie und Profitmaximierung weltweit Fluchtursachen hervorbringt. Die Rüstungsexporte verdoppelten sich 2015 unter der Federführung von Sigmar Gabriel. Ursula von der Leyen treibt mit Bundeswehrkampagnen die Militarisierung der Gesellschaft und den Aufbau einer spezialisierten Berufsarmee voran. Horst Seehofer schürt hierzulande rassistische Ressentiments und hofiert gleichzeitig Diktaturen wie Katar und Saudi Arabien. Merkel dealt mit der Türkei um die Leben hunderttausender Flüchtlinge und schaut weg, wenn das AKP Regime tausende Kurdinnen und Kurden ermordet, zehntausende Oppositionelle, JuristInnen und JournalistInnen wegsperrt oder verschwinden lässt und eine Präsidialdiktatur errichtet. Gauck, Schäuble, de Maizière, Göring-Eckardt – von der CSU bis zu den Grünen schreien alle nach mehr Sicherheit, mehr Verteidigung, mehr Verantwortung in der Welt – und meinen alle das gleiche: mehr Krieg.

Sie verheimlichen die Fluchtursachen und machen Geflüchtete zum Sündenbock für ihre eigene antisoziale Politik. Sie hetzen gegen Geflüchtete und MigrantInnen und kriminalisieren sie mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln. Sie nutzen jeden Angriff und Anschlag um weiter rassistisch und menschenverachtend zu hetzen, die Militarisierung voranzutreiben und das Recht auf Asyl immer noch weiter zur Farce zu machen.

Sie machen sich zu VerteidigerInnen der Frauenrechte, wenn es um Übergriffe durch Geflüchtete geht. Sie nutzen sexuelle Gewaltexzesse einiger weniger um das Asylrecht zu verschärfen und verzögern über Monate hinweg Nachbesserungen am deutschen Sexualstrafrecht – als ob es in Deutschland keine sexistische Gewalt gäbe. Sie lügen, sie hetzen, sie verharmlosen die Gewalt an Frauen, sie schweigen über die Ursachen, sie verbreiten Rassismus und Sexismus, um uns zu spalten!

Wir lassen uns nicht durch Rassismus in „Deutsche“ und „Nicht-Deutsche“ spalten!

Rechte Hetze, reaktionäre Bewegungen und patriarchaler Rollback

Als Ergebnis dieser andauernden Hetze sehen wir europaweit einen gefährlichen Aufschwung rassistischer und faschistischer Bewegungen und Parteien. Sie alle verbindet nicht nur der zutiefst reaktionäre Blick auf alle Menschen, die nicht ihrem eigenen vermeintlichen „Kulturkreis“ entstammen, sondern sie eint auch derselbe reaktionäre Blick auf die Rechte und die Rolle von Frauen. Ihre Programme enthalten alle einen patriarchalen Rollback, hin zu einem klassisch rückwärtsgewandten Familienmodell, sie beschneiden die Rechte der Frauen auf ein selbstbestimmtes und unabhängiges Leben. Sexuelle Selbstbestimmung ist in ihren Augen ein Verbrechen! Dieser reaktionäre patriarchale Rollback zeigt sich nicht nur in den Programmen der wachsenden rassistischen und faschistoiden Parteien und Bewegungen, wie etwa dem der AfD. Er wird auch in bereits umgesetzten Gesetzen wie dem bayrischen Betreuungsgeld („Herdprämie“) oder den Forderungen der so genannten Männerrechtsbewegung deutlich.

Dem gilt es mit aller Kraft entgegenzutreten!

Schluss mit Rassismus und Sexismus! Stoppen wir gemeinsam den rechten Vormarsch und den patriarchalen Rollback!

Weltweit kämpfen Frauen für ihre Befreiung.

Im Kapitalismus ist die Frau einer doppelten Ausbeutung und Unterdrückung ausgesetzt. Die Geschichte der Menschheit ist eben nicht nur eine Geschichte von Klassenkämpfen, sondern auch eine Geschichte der Versklavung, Demütigung und Unterdrückung der Frau. Bis heute. Doch das wird nicht so bleiben!

Das Patriarchat herrscht hier und heute, lasst es uns hier und heute bekämpfen!

Als Frauen sind wir ständig Verfolgung und Gewalt ausgesetzt, werden ökonomisch benachteiligt und durch unbezahlte Pflege- und Sorgearbeit ausgebeutet – lasst uns als Frauen gemeinsam dagegen aufstehen. Unsere Rechte werden uns nicht geschenkt. Wir müssen uns selbst verteidigen, uns selbst ermächtigen und selbst für ein Leben frei von Ausbeutung und Unterdrückung kämpfen!

Lasst uns unsere Kräfte vereinen, lasst uns Solidarität unter Frauen aufbauen, indem wir erkennen, dass Frauen weltweit durch die herrschenden patriarchalen Strukturen und das kapitalistisch-imperialistische System unterdrückt werden.

Die Unterdrückung der Frauen kennt keine Grenzen – der Frauenkampf auch nicht.

Wir Frauen sind Schwestern, die überall gemeinsam kämpfen.

Frauen-Solidarität ist international.

Solidarität heisst Fluchtursachen bekämpfen und imperialistische Politik angreifen!

Kein Mensch ist illegal!

Nieder mit Kapitalismus und Patriarchat!

Für eine befreite Gesellschaft!

es rufen auf:

BILILLEE – Oromo Frauen, Feministische Perspektiven, Internationales Frauencafé, Interventionistische Linke Nürnberg, Medya Volkshaus Nürnberg – Frauenkollektiv, organisierte autonomie (OA), Revolutionär Organisierte Jugend Aktion (ROJA), SKB – Bund Sozialistischer Frauen, Women in Exile, Yeni Kadın, Young Struggle

die Durchführung des Blocks unterstützen:

Fantifa Nürnberg

29.10.16

Saat: 14:00 Jakobsplatz Nürnberg

Göçmen ve Mülteciler dairesi BAMF‘a karşı

Büyük Yürüyüş

Enternasyonal Kadın Korteji

Göçe Neden Olanları Tanı

Dayanışmayı Örgütle!

Hemen hemen hergün dünyanın her yerinde korkunç haberler, savaşlar, saldırılar, doğa olayları ve göç yollarında yaşamlarını yitiren binlerce ceset görüyoruz. Dünya yanıyor ve biz kadınlar bu ateşin tam ortasındayız.

Uluslararası kapitalist rekabet hergün yeni savaşlar yaratıyor. Egemenler kendi kârlarına kâr katarken, diğer taraftan milyonlarca insan açlık, yoksulluk, savaş ve doğa olaylarının yıkımını yaşıyorlar. Bir tarafta kâr, öbür taraftan sürgün, ailelerin dağılması, travma yaşayan çocuklar ve tecavüz.

Toplumlar inanç ve etnik olarak birbirine karşı kışkırtılıyor, toplumlara korku veriliyor. Birçok ülkede militarist işgaller ve ekonomik sömürü güçlendiriliyor. Doğa kaynakları acımasızca sömürülürken, doğa katlediliyor, insanlar yaşam kaynaklarını kaybediyor.

Dünya Bankası, IMF ve Avrupa Birliği gibi kapitalist kurumlar pazar politikaları sonucu bir çok ülkenin ekonomik gelişmesine engel oluyor ve milyonlarca insanın, yaşam perspektiflerini yok ediyor. Küreselleşen emperyalist sömürü milyonlarca insanın göç yollarına düşmesine neden oluyor. Bu yüzden milyonlarca insan herşeyi geride bırakıp güvenlikli bir yaşam için risk alarak göç yollarına düşüyor. Onlar evlerini, sahip oldukları herşeyi, ailelerini, arkadaşlarını geride bırakıyor. Göç korku ve travma bu durumdan en çok yine kadın ve çocuklar etkileniyor.

Dünyanın her yerinde çelişkiler büyüyor. Almanya‘da en büyük emperyalist güçlerden biri ve burdada bir çok insan yoksullukla karşı karşıya. Düşük ücretli iş sektörü büyürken bir çok insan güvencesiz çalışıyor. Yine bundan en çok etkilenen kadınlar oluyor. Yarım günlük iş alanında çalışyor yada çok daha kısa süreli işlerde çalışmak zorunda kalıyor. Bir çok kadın devlet yardımı almadan yaşamlarını sürdüremiyor. Konut kiralarında yaşanan spekülasyonlarla yükselen kiralardan dolayı çok sayıda ev boş iken insanlar yüksek fiyatlardan dolayı kiralıyamıyor. İnsanların yaşamı rekabet ve korku üzerine kuruluyor. Özellikle mülteciler üzerinde halklararası rekabet derinleştiriliyor. Egemen güçler ezilenleri karşı karşıya getirerek gündemi değiştiriyor öbür taraftan kimse farkında olmadan, iş, konut, sosyal hakları yeniden kendi çıkarları için düzenliyor. Bunu yapıyorlar çünkü biz ezilenlerin ortak çıkarları için yanyana gelmesini, egemen güçlere karşı olabilecek mücadeleyi durdurmaya çalışıyorlar. Böylelikle işçi sınıfının mücadelesini engellemek istiyorlar.

Dünyanın her yerinde kadınlar erkek egemen kapitalist sistem tarafından sömürülüyor eziliyor. Bizleri bölmelerine izin vermeyelim.

Tüm kadınları dayanışmayı büyütmeye, erkek egemen kapitalist sömürüye karşı mücadeleye çağrıyoruz.

Kadınlara özgü göç nedenleri!

Bugün göçe zorlanan göçmenlerin büyük bir çoğunluğunu kadın ve çocuklar oluşturuyor. Kadınlar, baskılardan, politik nedenlerden, inançlarından dolayı sürgün ediliyor. Kadınlar zorla evlendirme, kölelik, namus adına şiddet ve sünnet gibi her türlü şiddetten kaçıyorlar. LGBTİ‘li mülteciler cinsel tercihlerinden, cins seçimlerinden dolayı ülkelerini terk etmek zorunda bırakılıyor. Özellikle savaş ve işgal atındaki topraklarda kadınlar sistematik olarak şiddete uğruyor ve ataerkil sistem tarafından ezilmeye devam ediyor. En yakın tarih 2014 yılının Ağustos ayında Şengal‘de Ezidi kadınların katledilmesidir. Beş binin üzerinde Ezidi kadın ve çocuk faşist ISID katilleri çeteleri tarafından kaçırıldı, tecavüze uğradı, köle olarak satıldı yada katledildi. Kadın katliamları Kürdistan‘da devam ettiği gibi dünyanın bir çok yerinde yaşanıyor. Kongo‘da yüzün üzerinde kadın, askerlerin saldırılarını UNO ya bildirerek, Kongo ve Fransız barış güvercinleri adlı askerlerin kadınlara sistematik olarak tecavüz ettiğini belirtiyor.

Kadına yönelik şiddet dünyanın her yerinde özellikle savaşlarda stratejik ve sistematik olarak yapılıyor.

Kadına özgü göç nedenleri kesinlikle tanınmalı. Göçmen kadınların hakları her türlü yöntemle savunulmalıdır.

Savaş kadınları özgürleştirmiyor,

savaş kadınları göçe zorluyor!

Bugüne kadar savaş ve işgallerle, barış ve özgürlük getireceklerini söyleyerek bahane eden emperyalistler, şimdiye kadar hiç bir yerde insanlara ne barış nede kadınlara özgürlük getirmemişlerdir. Biliyoruz ki niyetleri kadınları özgürleştirmek değil, onu bahane göstererek sadece savaş politikası yürütmektir.

Emperyalist işgallerin nedeni doğa kaynaklarının sömürüsü, ticari pazarlarınında güç sahibi olma, piyasada yer alıp söz sahibi olma ve uluslararası jeopolitik niyetleridir. Alman devleti de kadınların haklarını savunmak için değil, silah pazarlarını gerici erkek egemen sistemin güçlü olduğu Suudi Arabistan ve Katar gibi ülkelere satıyor. 2015 yılında Alman silah ihracatı geçmiş yıllara göre yükseldi. Dünyanın her yerinde silah ticareti yüksekliyor. Silah ticaretinin aktörleri Diehl, Krauss-Maffeı, Heckler , Koch ve Simens Alman kapitalistleridir. Bunlar işgal ettikleri topraklarda kendilerini konumlandırıyor, fabrikalar açarak sömürü düzenini güvenceye almaya çalışıyorlar.

Savaş kadınları her yönüyle eziyor. Savaş bir taraftan erkek egemen sistemi, diğer taraftan kadına yönelik basklıları güçlendiriyor. Savaş kadınları göçe zorluyor.

Göç yollarında kadın olmak!

Göç yollarında kadınları bırakmayan en güçlü duygu korku. Ne zaman biteceği bilinmeyen göç yolları, hertürlü şiddet, cinsel saldırılar, açlık, hastalık, herşeyi arkada bırakma, korkusu mülteci kadınların en çok yaşadığı durum. Kadınlar yaşadıkları topraklardan ayrılırken çocuk ve yaşlıların bakımını da üzerine alıyor, zor göç koşullarında onların güvenliklerinden sorumluluk almak zorunda kalıyorlar. Mülteci kadınlar son çare olarak güvenliklerini kaçakçıların inisiyatifine bırakmak zorunda kalıyor. Kadınlar kaçakçılar, insan tacirleri tarafından kaçırılıyor, sex endüstürisi için zorla çalıştırılıyorlar. BM mülteci kamplarında dahi kadınlar tecavüze uğruyor ve seks için zorla kullanılıyor.

Kadınlar Almanya‘da erkek egemen sisteminin şişdetinden korunmuyor.

Almanya‘nın mülteci kamplarında hemen hemen hergün ve hergün bunları yaşıyor; kamplar fazlasıyla doldurulmuş durumda, kilitlenemeyen odalar mültecilerin özel yaşam alanlarını yok ediyor. Çoğu kamplarda hijyen olmayan ortak tuvalet ve duşlar mevcut. Özellikle yalnız göç eden kadınlar için hiç bir güvenlik yok. Erkek egemen zihniyet kadınları bu kamplarda buluyor ve aynı ülkelerden gelen erkekler burdaki kadınların sahibiymiş gibi onları kontrol etmekte ve baskı uyguluyor. Geleneksel kuralları aşan kadınlara yönelik bu zihniyet aynı zamanda her türlü şiddetide beraberinde getiriyor. Kadınlar aynı zamanda bu kamplarda güvenlik görevlisi, danışmanlık vb. gibi çalışanlar tarafından sürekli taciz ve cinsel saldırıya maruz kalıyorlar. Sözde güvenlikli ülke olarak geçen Almanya devleti de kadınlar için güvenlikli değil. Mülteci kadınlar hala güvencesiz ve güvenliği sağlanmamış yerlerde zorla tutuluyorlar. Kısıtlı oturum haklarından dolayı çalışamıyor buda çoğu kadını düşük ücretli, sigortasız, kendi ve ailesini geçindiremiyecek kadar güvencesiz iş alanlarına yönlendiriliyor. Ya da kadınlar yaşamlarını sürdürebilmek için zorunlu olarak ev temizliği, hizmet sektörü yada seks endistürüsüne yöneliyor.

Kadınlar için güvenliklerini sağlayan kurumlar güçlendirilmeli, mülteci kadınlar da bu kurumlara başvurmaları önündeki tüm engeller kaldırılmalı. Güvenceli konut ve yalnız yaşamak istiyen kadın ve çocuklar için engeller kaldırılmalı.

Kadınlar için sözde değil gerçekte güvenlik istiyoruz – heryerde!

Kadınların mülteci kamplarına yerleştirilmesine hayır!

Tüm mülteci kampları kaldırılsın!

Göçe neden olanları teşhir et-mücadele et!

Emperyalist- Kapitalist erkek egemen sistem zorla göçün, Avrupa sınır kapılarında onbinlerce mülteci cesedin ve yüzbinlerce kadının cinsel şiddete uğramasından sorumludur. Sorumlular kar hırsıyla gelen bankalar, şirketler ve savunma sanayilerine hakim olan politiktir. Sigmar Gabriel Silah ihracatçıları öncülüğünde 2015 yılında karlarını iki katına çıkarttılar. Savunma bakanı Ursula von der Leyen askeri kampanyalar yürüterek toplumda yeni profesyonel ordu kurmakla meşgul. Horst Seehofer gerici Katar ve Suudi Arabistan gibi diktatörlükler le kur yaparken öbür taraftan ırkçı ve önyargıları sürdürüyor. Merkel yüz yüzbinlerce mültecinin kaderi üzerine Türkiye ile kirli bir pazarlık yapıyor. Fakat öbür taraftan diktatör, saray cuntacısı AKP rejimi yıllardır Kürt halkına yönelik katliamlarına, binlerce muhalif güçlerin, gazeteciler, avukatlar ve akademisyenlerin tutuklanmasını görmemezlikten geliyor. Gauk, Schauble, de Maizière, Göring-Eckardt- gibi CSU‘sundan Yeşiller Partisi‘ne kadar herbiri daha fazla savunma, daha fazla güvenlik ve dünya çapında daha fazla sorumluluk çağrısı yapıyor. Aslında hepsinin istediği şey aynı; Daha fazla Savaş!

Bunlar mülteciliğin asıl nedenlerini gizliyor ve mültecilere yönelik antisosyal bir politika uyguluyorlar. Mültecilere karşı ırkçılığı kışkırtıyorlar ve göçmenlerin hepsini kirminal göstermek için tüm silahlarını kullanıyorlar. Her saldırıyı, her bomba saldırısının ardından tüm araç ve gereçleriyle ırkçılığı kışkırtıyorlar, insanları aşağlıyor ve bununla beraber hem mülteci yasasını sertleştiriyor hemde her yeri askerileştirmeyi amaçlıyorlar. Mülteciler tarafından her hangi bir cinsel saldırı olduğunda bir anda kendilerini en büyük kadın hakları savunucuları olarak gösteriyorlar. Sanki Almanya‘da kadınlar cinsiyetçi şiddete uğramıyormuş gibi mülteciler yasasını sertleştirmek için böyle gerekçeler öne sürüyorlar, öbür taraftan aylarca süren tartışmaların sonucunda göstermelik Alman cinsel şiddet yasasında küçük değişiklik yaparak işin içinden çıkıyorlar. Sanırsınız Almanya‘da kadınlar cinsel şiddete uğramıyor. Yalan söylüyorlar, gizliyorlar, kışkırtıyorlar, kadına yönelik hertürlü şiddeti meşrulaştırıyorlar. Onlar bizi ayrıştırmak için, bölmek için yalan söylüyorlar, kışkırtıyorlar, kadınlara yönelik şiddeti meşrulaştırıyorlar, nedenlerini gizleyerek ırkçı ve cinsiyetçi söylemlerini sürdürüyorlar.

Bizi, ırkçılığı kullanarak ‚Alman‘ yada ‚ Alman olmayanlar‘ olarak bölmelerine izin verme!

Sağcı kışkırtmalar, gerici hareketler ve ataerkilliğe geri dönüş,

Avrupa‘nın heryerinde faşist hareketler ve partiler bu kışkırtmalardan dolayı hergeçen gün büyüyorlar güç kazanıyorlar. Bunlar sadece kendi ‚kültür çevresi‘ ne ait olmayan insanlara yönelik gericiliği savunmuyor aynı zamanda kadın hakları ve kadının toplumsal rolü üzerine kadına yeniden rol biçiyorlar.

Parti programlarında kadın haklarını geriye götürüyor ve klasik gerici aile rolü üzerinden kadını yeniden kurguluyorlar. Kadına özgü haklar geri alınıyor. Cinsel tercih hakkını kullanmak onların gözünde suç olarak görülüyor. Bu ataerkil gericiliği sadece bu gelişen ırkçı ve faşist hareket ve partilerde görmüyoruz.Bu gericilik anayasa da yeniden ‚erkek hakları‘ ya da Bavyera bakım ödeneği gib yeni düzenlemelerle getirildi. Bütün gücümüzle bunlara karşı durmalıyız!

Irkçılığı ve cinsiyetçiliği durdur!

Hep beraber ilerleyen ataerkil gericiliği durduralım!

Kadınlar dünyanın heryerinde özgürlük mücadelesi veriyor.

Kapitalizmde kadınlar hem kadın olmaktan, hem de ekonomik olarak iki kez sömürülüyor, eziliyor. Ezilme ve aşağılanma. Kadınlar için bugünde durum ayndır. Fakat böyle devam etmesine izin vermeyeceğiz!

Erkek egemen sistem hala devam ediyor, gelin beraber bugün bu mücadeleyi örgütleyelim.

Biz kadınlar her gün şiddeti ve sonuçlarını yaşamaya devam ediyoruz.

Gelin örgütlenelim tüm bu saldırılara karşı mücadeleyi büyütelim çünkü onlar haklarımızı bize hediye olarak vermeyecek. Biz kadınlar özsavunmaya geçmeli gücümüzü toplamalı ve sömürüsüz özgür bir yaşam için mücadele etmeliyiz.

Gelin güçlerimizi birleştirelim! Gelin Emperyalist- Kapitalist erkek egemen sömürü sistemine karşı kadın dayanışmasını büyütelim!

Biz kadınlar kızkardeşlerimizle dünyanın heryerinde ortak mücadeleyi büyütelim!

Kadın dayanışması enternasyonaldir.

Dayanışma demek göç nedenlerine ve emperyalist politikalara saldırmaktır!

Hiçbir insan illegal değildir.

Ne kapitalizm ne de erkek egemen sistem!

Özgür bir toplum için!

Destekliyenler

BILILLEE – Oromolu Kadınlar, Feministische Perspektiven, Internationales Frauencafé, Interventionistische Linke Nürnberg, Medya Volkshaus Nürnberg – Kadınkomünü, organisierte autonomie (OA), Revolutionär Organisierte Jugend Aktion (ROJA), SKB – Sosyalist Kadınlar Birliği, Women in Exile, Yeni Kadın, Young Struggle

Kadın Kortejini destekliyenler:

Fantifa Nürnberg

Dénoncer les causes de l’exil – créer de la solidarité

Chaque jour on entend des informations toujours plus horribles sur de nouvelles guerres, des assassinats, la destruction de la nature et la mort de refugié(e)s. Le monde est en feu. Et les femmes sont en plein milieu du feu.

La concurrence mondiale produit sans cesse de nouvelles guerres. Le profit et la richesse pour une minorité qui a le pouvoir augmente de plus en plus, tandis que en même temps la faim, la pauvreté et la destruction de la nature prennent des proportions dévastatrices. Les profits d’un côté, l’expulsion, la destruction des familles, les enfants traumatisés et les viols de l’autre sont les deux côtés de la même médaille. (…)

Les institutions capitalistes comme la banque mondiale, le FMI et la Commission Européenne empêchent le développement autonome de beaucoup de pays, ces pays qu’ils ne considèrent que comme des marchés. Le système impérialiste est donc la cause de la fuite de milliers de gens dont les possibilités de subsister et de gagner leur vie sont détruites. Ils et elles cherchent à être en sécurité et prennent dans ce but de grands risques. Ils et elles quittent tout ce qu’ils/elles aiment. Elles et ils perdent leurs foyers, leur biens, leurs ami(e)s, leurs familles. L’émigration, c’est un temps de la peur et souvent une expérience extrêmement traumatisante – avant tout pour les femmes et les enfants, parce qu’elles sont exposé(e)s à des dangers particuliers.

Les contradictions se durcissent mondialement. L’Allemagne est un des pays impérialistes les plus forts; mais les gens touchés par la pauvreté s’y multiplient également. Les bas salaires se répandent et l’insécurité sociale se généralise ainsi. Ce sont encore les femmes qui sont les plus concernées par cela, parce qu’elles travaillent plus souvent à temps partiel ou dans des ‘petits boulots’ – et elles assument les travaux dits « de reproduction », non payées: l’éducation des enfants et le ménage notamment. (…)

Mondialement les femmes souffrent non seulement de l’exploitation capitaliste, mais aussi, en plus, de l’oppression patriarcale. Soyons solidaires et luttons ensemble contre le capitalisme et le patriarcat !

Les raisons particulières qu’ont les femmes de s’enfuir

Plus de la moitié des réfugié(e)s sont des femmes et des enfants. Les femmes fuient devant l´oppression et les persécutions politiques et religieuses. Elles sont menacées par les mariages forcés, les asservissements, la violence au nom de l’honneur (des hommes), des mutilations génitales féminines, la violence domestique. Des lesbiennes, des homosexuels, des bisexuel(le)s et des transsexuel(le)s doivent quitter leur pays à cause de leur orientation ou identité sexuelle. Lors des guerres femmes et filles sont confrontées à une violence patriarcale, qui est systématique. (…)

Il faut que les raisons spécifiquement féminines de fuite soient acceptées sans réserves. Il faut défendre les droits des femmes réfugiées de toutes nos forces!

La guerre ne libère pas les femmes. Elle les fait fuir !

Les guerres impérialistes sont souvent justifiées par l’argument qu’elles seraient le seul moyen d’obtenir la paix et la liberté. Mais il n’y a encore jamais eu de guerre pour les droits de l’homme et de la femme. L’argument de la libération des femmes occulte les vrais intérêts de la guerre: l’accès aux matières premières et aux marchés, le maintien des voies commerciales et la suprématie des intérêts géopolitiques. (…) Des secteurs économiques entiers profitent de la reconstruction des pays détruits. (…)

La guerre détruit toutes les possibilités d’émancipation et d’autonomie des femmes. La guerre fortifie le pouvoir patriarcal et accroît l’oppression des femmes. La guerre fait fuir les femmes.

En fuite !

Les femmes en fuite sont en permanence hantées par la peur – peur de la violence, des agressions sexuelles, de la faim, des maladies, de la perte des proches et d’un avenir qui leur est inconnu. Les femmes quittent leur pays souvent seules avec leurs enfants et avec des membres de leur famille plus agé(e)s. Elles sauvegardent leur famille dans des conditions extrêmement difficiles. Elles sont exposées à l’arbitraire des passeurs, des esclavagistes et des autres fugitifs. (…)

Même une fois arrivées en Allemagne, les femmes ne sont pas protégées de la violence patriarcale.

Des camps de réfugié(e)s surchargés, aucun espace privé, des pièces ne fermant pas à clé – c’est le quotidien dans les camps en Allemagne. (…) Souvent, il n’y a pas de douches ni de toilettes séparés. Les femmes, lorsqu’elles sont seules, sont souvent confrontées à la volonté de contrôle, aux insultes ou aux menaces de violence des autres réfugiés masculins ou des employés allemands des camps (agents de sécurité, gardiens…). (…) Et leur vie reste souvent précaire, même après un séjour prolongé. Étant sans papiers, les femmes ne trouvent souvent pas d’emploi, elles font des petits boulots mal payés et précaires, et restent sans sécurité sociale pour elles-mêmes et pour leurs enfants. Souvent elles sont contraintes de gagner leur vie en faisant des ménages, des soins à domicile ou dans l’industrie du sexe.

Il faut améliorer la protection de toutes les femmes réfugiées. Nous revendiquons des espaces protégés autodéterminés pour les femmes qui en veulent – et bien sûr pour les enfants.

Nous revendiquons de la vraie protection pour les femmes – partout !

Pas de camps pour femmes ! Et il faut abolir tous les camps !

Lutter contre les causes de l’exil – Dénoncer les responsables

C’est le système patriarcal impérialiste et capitaliste qui est responsable des fuites et des exils forcés, des milliers de victimes de violences sexuelles et des milliers de morts aux frontières de la forteresse européenne. (…) Les politicien(ne)s – de la CSU jusqu’aux « Verts » – en servant eux-mêmes l’intérêt des banques et des grandes entreprises, de l’industrie de l’armement et de la maximisation des profits – créent les conditions qui contraignent les gens à s’exiler. (…) Ils cachent les vraies raisons de ces fuites et utilisent les réfugié(e)s comme des boucs émissaires de leur politique anti-sociale. (…)

Ne nous laissons pas diviser par une conception raciste qui considère les « Allemand(e)s » d’un côté et les « étrangers/ères» de l’autre!

Mouvements réactionnaires et régression patriarcale

Dans toute l’Europe, on voit actuellement un essor dangereux des mouvements et partis racistes et fascistes. Ils se ressemblent non seulement par leur vision réactionnaire des gens qu’ils appellent « étrangers/ères », mais aussi par leur vision réactionnaire des droits et du rôle des femmes. Ils veulent une régression patriarcale pour un retour aux «modèles familiaux classiques » et ils veulent limiter, voire détruire, le droit des femmes à vivre une vie indépendante et autonome. Pour eux, l’autodétermination sexuelle est un crime. (…) Il faut se battre contre ces mouvements de toutes nos forces !

Fin au racisme et au sexisme ! Il faut mettre fin ensemble à l’expansion de la droite et de la régression patriarcale !

Les femmes luttent mondialement pour leur libération.

Dans le système capitaliste les femmes sont exposées à une double exploitation. Mais historiquement, la question n’est pas seulement celle de la lutte des classes, c’est aussi celle de l’esclavage, du dénigrement et de l’oppression des femmes. Jusqu’à aujourd’hui. Mais ça va changer!

Luttons ensemble, ici et aujourd’hui contre le patriarcat qui nous domine !

Nous, les femmes, sommes exposées en permanence aux répressions et à la violence – résistons ensemble! On ne va pas nous donner nos droits comme des cadeaux. Il faut que nous nous défendions, il faut nous emparer de nos droits et lutter pour une vie sans exploitation et sans répression. Soyons solidaires! Unissons nos forces et construisons une solidarité féminine puissante parce que nous savons que les femmes partout dans le monde sont opprimées par les structures patriarcales dominantes et le système capitaliste-impérialiste.

L’oppression des femmes ne connaît pas de frontières – la lutte des femmes non plus. Nous, les femmes, sommes des sœurs, qui luttent ensemble partout.

La solidarité des femmes est internationale.

La solidarité, c’est de lutter contre les causes de l’exil et d’attaquer la politique impérialiste !

Personne n’est illegal! Contre le capitalisme et le patriarcat ! Pour une société libérée!

Name causes of migration – establish solidarity.

These days, we are daily being shocked by horror stories, more and more wars, attacks, environmental disasters and dead refugees. The world is burning and women are in the center of the fire.

More and more wars are being fought in the competetive struggles world wide. While profit and wealth are going sky high for only a few rulers hunger, poverty, war and environmental destruction take on a dramatic scale for millions of people. On the one hand there is profit on the other hand there is expulsion, tearing apart of families, traumatised children and rape.

Societies are being ripped apart because of religious and ethnic groups anf fear is being spread. Countries are being militarily attaked ore are being hold economically dependend, armed conflicts are being heated-up. Predatory exploitation of nature destroys whole areas just to get the biggest possible profit, which takes away people’s sources of life. The politics of capitalistic Institutions like World Bank, IMF and EU-Commission prevents independent developement of numerous countries, which should serve as markets and, because of that, destroys perspective on hundred-thousand people’s life. All of that is the result of the imperialistic system and is leading to migration of millions of people. In search for safety refugees accept great risks and leave everything behind. They loose their native land, homes, friends and family. Fleeing is a tie of fear and a very traumatising experience – especially for women and children,which are permanently exposed to specific dangers.

World wide, contradictions get worse. Germany is one of the strongest imperialistic power in the world and, yet, here the reality for a lot of people is increasing poverty. The low-wage labor market is being elaborated and with that people’s instability and insecurity. Here, too, women are particulary impacted, because they work more oftne in part-time jobs or are marginally employed. Many can’t make ends meet without governmental benefits. Along with it women still have to deal with most of the unpaid reproduction work like raising children and housekeeping. As a result, women are more and more affected by old-age poverty. The speculating in residential property is causing increasing rent payments and so more people can’t find payable apartments, althogh there are many empty houses in the city. The working and living reality of many is marked by fear and competition. Refugees are being instrumentalized to fan more fear and increase competition. In doing so, we shall get sidetrackted, so we don’t realise the accentuation of the working and housing market and the reduction of Labor and Employment Laws. To prevent us from fighting together for our rights, from organizing and from attackingthe ruling circumstances we are being confronted with one another and with that the division of the wage-dependent class is being impelled.

World-wide, women are, in addition to capitalistic exploitation, hit by patriarchic oppression. We cannot allow to be divided!

We have to declare one’s solidarity and fight together against capitalism and patriarchy!

Causes of migration specific to women.

More than half of all refugees are women and children. Women flee from oppression and persecution for reasons of politics and religion. They are threatened with forced marriages, enslavements, violence in the name of honour, genital mutilations and domestic voilence. Fleeing LGBT* have to leave their country because of their sexual orientation or sexual identity. Women and girls come face to face with systematic patriarchy violence in wars. A current incident of this voilence and war policy was the genocide and murder or women of the yazidi kurdish population in Shengal (South Kurdistan) in August 2014. Over 5000 yazidi kurdish women and children were kidnapped by ISIS gangs, placed on sale on slave markets, raped or killed. These brutal assaults do not only happen in Kurdistan, but in many places in the world. In Congo, congolese and french UN peacekeeping troops systematically raped women. Over 100 women reported to the UN to be abused by foreign soldiers. Violence against women and systematic rape are strategic feature of warfare world-wide.

(*LGBT stands for lesbian, gay, bisexual and transgender people)

Women specific causes of migration have to be recognized, unconditinally. Rights of fled women have to be defended at all costs.

War does not liberate women. It forces them to flee!

The assertion should enable peace and freedom is often used by the imperialistic states to justify military interventions. The argument to free women covers up the real war interests. Imperialistic wars are about free access to raw materials, maintainance of trade routes, developement of markets and inforcement of global geopolitical interests. The fact that, of course, also the german politic is not about enforcing women’s rights, can clearly be seen by the arms exports to patriarchy and reactionary regimes like Saudi Arabia and Quatar that have been approved by the german government. In 2015 german arms exports have been doubled compared to the previous year, militarization and armament of society progresses. The number of armed conflicts and shooting wars is rising world-wide. Armed manufactorers like Diehl, Krauss-Maffai, Heckler & Koch or Siemens profit from this killing. There are whole branches of trades, which are making money out of reconstructing destroyed countries, building factories and make sure to have great exploitation conditions.

War destroys any option on emanzipation and independence for women. War reinforces patriarchal power relations and hardens the oppression of women.

War puts women to flight!

While fleeing!

Fear is a permanent feeling for women while fleeing – fear of violence and sexual assault, hunger and illness, loss of familiy members and an uncertain future. Women mostly leave thier home countries alone with their children and elderly family members. With difficult conditions, these women ensure their families survival. They are suscepible to the arbitrariness of smugglers, officials and other refugess, which not rarely take advantage of their vulnerability. Repeatedly, smugglers join forces with human trafficers to force women and children into prostitution. Even UN refugee camps are places of rape and forced prostitution for women and children.

Even in Germany, women are not save from patriarchy violence.

Overcrowded accommondation houses, hardly any or no privacy at all, non-lockable rooms – all this is the day-to-day life in refugee accommondations in Germany. The nocturnal walk to the bathroom can lead through long, unlighted corridors. Mostly, there are no seperated bathrooms and showers. Especially single traveling women without the protection of a male relative are vulnerable. Repeatedly, they are being controlled by men from their home countries or are threatened, because they don’t live up to the traditional patriarch expectations. The women also get repeatedly insulted or confronted with sexual abuse by employees in the accommondations (security, janitor etc.). Even in allegedly safe countries like Germany, they are not safe. Minimum subsistence meansof female refugees stays precarious even at a long stay. Without safe residennce statuses, women have a hard time finding work, get badly paid or unsecure jobs without any safety to secure their own existance and the one of their children. It often leads to fled women being forced to make a living with jobs in housekeeping, home care or in the sex industry.

Existing safety devices for women have to be supported and made accessable to fled women, unconditinally.

We press for autonomous safe rooms for women, who would like that – and of course for children.

We press for real security for women – everywhere!!

No camps for women! Eliminate all camps!

Name causes of migration – Name the responsoble ones‘

Responsible for fleeing and displacement, for hundreds of thousands victims of sexual abuse and a trillion deaths at the borders to the Fortress Europe is the patriarch, imperialistic-capitalistic system! Responsible is the ruling politics, that produces causes of migration world-wide on behalf of banks and corporations, arm industry and maximization of profits. Arms exports doubled in 2015 with Sigmar Gabriel in charge. Ursula von der Leyen impels with german armed forces the militarization of society and the structure of a specialized professional army. Horst Seehofer inflames racist resentments over here while paying court to Dictatorships like Quatar and Saudi Arabia. Merkel deals in the lives of hundred of thousands refugees with Turkey and turns a blind eye when the AKP regie kills thousands of kurds, locks up thousands of opposition members,lawyers and journalists or disperse them and establishes a presidential dictatorship. Gauck, Schäuble, de Maziere, Göring-Eckardt- from CSU to the Green Party all scream for more security – and all mean the same thing: more war.

They conceal causes of migration and make refugees the scapegoat for their own anti-social politics. They stir up hatred against refugees and migrants and criminalize them with all the available devices. They use every assault and attack to agitate further racist and inhumanly, to promote militarization and to keep on mocking the right to asylum.

They constitute themselves as defenders of women’s rights when it has to do with encroachments by refugees. They use sexual assaults of a few of them to tighten the asylum law and delay improvements on the law governing sexual offences over months – as if there was no sexual violence in Germany. They lie, the agitate, the downplay sexual abuse of women, the are mute about the causes, they spread racism and sexism to divide us!

We’re not going to let divide us in „Germans“ and „Non-Germans“ !

Right-winged agitation, reactionary movements and patriarchal rollback

A dangerous rise of racist and facist moevements and parties can be seen as a result of this ongoing agitation throughout Europe. Not only does the deeply reactionary view of all people, who do not coem from the same alleged cultural-mulieu, unite then, but also the same roles of women. Their programmes contain a patriarchal rollback with a backward-looking family model and cut off the rights for women to have an autonomous, independent life. Sexual self-determination is a crime in their eyes! This reactionary patriarchal rollback is not only shown in the programmes of rising racist and fascist parties and movement. It is also clearly recognizable in the already made laws like the bavarian child care subsidy or the in demands of the so called „ men’s rights movement“. This has to be faced with all the power! Stop racism and sexism! Let’s stop the right-winged advance and the patriarchal rollback together!

World-wide women fight for their liberation.

In capitalism an women is suscepible to a double exploitation and oppression. The human history is not only a histoy of class war, but also a history of slavery, humilation and oppression of women. Until today. But that won’t stay that way!

The patriarchy is ruling here and now, let’s fight it here and now!

As women we are always exposed to persecution and violence, are economically disadvanteged and exploited by doing unpaid care work – let us stand up against this together as women. Our rights will not be given to us. We have to defend ourselves, empower ourselves and fight for a lofe without exploitation and oppression! Let us unite our forces, let us establish solidarity amongst women by realising that women world-wide are oppressed by the ruling patriarchal structures and the capitalistic imperialistic system.

There is no limit to the oppression of women – and neither to the fight of women. All of the women are sisters, who fight united everywhere.

Women’s solidarity is international.

Solidarity means to fight cause of migration and attack imperialistic politics.

No one is illigal! Down with the capitalism and patriarchy! For a freed society!

Internationalistic women bloc for the large-scale demonstration of the campaign „Fluchtursachen bekämpfen“ at the 29.10.16 in nuremberg