Imperialismus konkret: Reader zum Thema „GIZ“

Wie funktioniert Imperialismus konkret? Wie schafft die BRD Fluchtursachen? Eine Komponente ist die militärische, eine andere die politisch-ökonomische. Der Hauptakteur in diesem Bereich ist in Eschborn bei Frankfurt am Main beheimatete „Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit“ (GIZ).

Seit einigen Jahren ist deutlich, dass die BRD-Regierungen mit aller Konsequenz den neoliberalen Kapitalismus weltweit mit durchsetzt, zum hauptsächlichen Nutzen von in der BRD beheimateten Konzernen. Nicht zuletzt am aktuellen Beispiel Griechenland wird sichtbar, was das bedeutet. Um nur einige Beispiele zu nennen: die Privatisierung des Wassers und der Wasserversorgung, der öffentlichen Verkehrsmittel, der Energieversorgung, der Gesundheitsversorgung, der Infrastruktur wie Häfen und Bahnhöfe, der Aufhebung von Zollschranken und vieles andere mehr. Dazu braucht es natürlich auch eine Umstrukturierung der Staaten und die Anpassung der gültigen Gesetze. Die Funktion des Staates wird letztendlich reduziert auf die „Innere Sicherheit“ (für Investoren) und die Erschließung und Sicherung von Ressourcen – auch militärisch.
Das ist das Credo der BRD-Regierung innenpolitisch, europa- und weltweit. Sie arbeitet dabei Seite an Seite mit der Weltbank und dem Internationalen Währungsfond zusammen, die durch ihre Strukturanpassungsmaßnahmen die Märkte der Länder des Südens für die Konzerne des Nordens öffnen. Eines der wichtigsten Instrumente hierfür ist die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH (GIZ).

Den Reader, zusammengestellt vom Ya Basta Netzwerk, gibt es hier